Schuh Hauser, Sulz-Bergfelden: Ein Schlaraffenland für Ihre Füße. 20.000 Paar Schuhe für Business, Freizeit und Sport.

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Im Jahr 2000 übernahmen Margit Hauser-Michelfelder und Jürgen Michelfelder das Traditonsgeschäft und führen die Erfolgsgeschichte weiter. Somit werden nun in dritter Generation Markenschuhe zu Niedrigpreisen angeboten. Natürlich in Großauswahl.
Persönliche Beratung und Service stehen dabei im Vordergrund.

 

Und so begann alles:

Aufgewachsen im Schuhkarton
Seit mehr als 75 Jahren werden in Bergfelden Schuhe verkauft. In der dritten Generation betreibt heute Margit Hauser-Michelfelder sehr erfolgreich den weitum bekannten Schuhladen in der Oberndorfer Straße. Angefangen hat alles mit Großvater Wilhelm Hauser. Der Schuhmacher hatte sich 1930 mit seiner Frau Karoline in der ehemaligen «Lehmgrube“ ein kleines Haus gebaut. Schon am 1. April 1931 eröffnete er hier seine eigene Schuhmacherei mit Ladengeschäft. Nun ist aber natürlich der 1. April nicht gerade der perfekte Termin für ein Jubiläum, weshalb bei Schuh-Hauser im Mai 2006 Geburtstag gefeiert wurde.

Für Wilhelm Hauser folgten freilich damals harte Zeiten, wie Karoline später ihren drei Söhnen oft erzählt: Schon acht Jahre nach der Geschäftsgründung musste Wilhelm Hauser zum Kriegsdienst einrücken und der Zweite Weltkrieg endete für den Schuhmacher in französischer Gefangenschaft. Mit der Schuhmacherei konnte es also erst 1946 weitergehen. Mangel herrschte seinerzeit an allen Ecken und enden und so wurden in den Nachkriegsjahren viele Schuhe wieder von Hand und nach Maß hergestellt. Schuhmacher Hauser musste oft früh morgens mit dem Fahrrad bis nach Altensteig radeln, um dort in den Gerbereien das Leder für seine Schuhe zu beschaffen. Daran erinnert sich auch Martin Hauser, der älteste Sohn, der zu jener Zeit auch schon das Handwerk des Schuhmachers erlernte.

Von 1950 an kam dann die Schuhindustrie wieder in Gang und allein von den Schuh-Reparaturen konnte man auf dem Lande nun nicht mehr existieren. So kam im Hause Hauser die folgenschwere Geschäfts-Idee auf: «Wir kaufen uns ein Auto, fahren auf die Krämermärkte und verkaufen dort die Schuhe der Fabriken“. In vielen Ortschaften der näheren und weiteren Umgebung wurden fortan Schuhe verkauft und Reparaturen angenommen, was ganz zwangsläufig zur Folge hatte, dass Schuh-Hauser im immer weiteren Umkreis bekannt wurde. 1963 übergab dann Wilhelm Hauser das florierende Geschäft an seinen Sohn Martin und Johanna Hauser. Fit Fleiß und vielen Überstunden begann in der zweiten Generation das große Wachstum. 1970 stellte Martin Hauser den ersten Anbau in den Gemüsegarten des elterlichen Hauses. Zusätzliche 96 Quadratmeter erweiterten das Ladengeschäft und dank der Verkaufsphilosophie «Markenschuhe zu Niedrigpreisen“ war denn auch der Kundenandrang alsbald so groß, dass schon fünf Jahre später der nächste große Anbau nötig wurde, im Zuge dessen auch das neue Haus gebaut wurde. Doch damit nicht genug: Der Kundenkreis wurde immer größer und auch das Angebot wurde stetig erweitert, sodass ein großer Lagerraum im Berg hinter den Häusern nötig wurde, wo die vielen Schuhkartons untergebracht werden konnten. Zum Jahresanfang 2000 übergab Martin aus das Geschäft erneut in die jüngeren Hände seiner Tochter Margit. Die gelernte Kauffrau hat als erste der Bergfelder Schuh-Dynastie das Handwerk der Schuhmacherei nicht mehr selbst erlernt. Aber viel davon hat sie natürlich mit der Muttermilch aufgesogen – also von Vater und Großvater abgeschaut. «Ich bin sozusagen im Schuhkarton aufgewachsen“, sagt sie selbst. Und natürlich kommt es inzwischen auch in dieser Branche auf ganz andere Qualitäten an. Zusammen mit ihrem Mann Jürgen Michelfelder führt Margit Hauser-Michelfelder den Laden nach dem gleichen Prinzip wie Vater und Großvater. In den inzwischen nochmals vergrößerten 300 Quadratmeter-Schuhladen pilgert die Kundschaft von sehr weit her. Sogar Autokennzeichen aus München oder Hamburg kann man in der Oberndorfer Straße sehen.

»Unsere Stammkunden kommen aus einem Umkreis von 100 Kilometern“, sagt die Chefin. Hauser-Michelfelder hat sogar Kundschaft aus Kanada, die sich das Schuhekaufen immer aufsparen, bis sie mal wieder zu Besuch nach Deutschland kommen. «Nur von Bergfelden könnten wir natürlich nicht leben“, so die Chefin von acht Teilzeitverkäuferinnen. Ein Glück also, dass die günstige Lage Bergfeldens nahe der Autobahn die Kunden bringt.

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